Seit dem 21. Juli 2026 gilt die reformierte Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Gefördert wird weiterhin kräftig, allerdings mit einem Haken: Wer zu lange wartet, bekommt am Ende weniger.
Wer über einen Heizungstausch nachdenkt, sollte wissen, dass sich die Rechenbasis verändert hat. Die Bundesregierung hat die BEG umgebaut, damit die Förderung stärker dort ankommt, wo sie sozial am meisten hilft. Gleichzeitig wird sie über die Zeit schrittweise zurückgefahren.
Drei Punkte, die für Ihre Planung wichtig sind
Die Grundförderung bleibt bestehen. 30 Prozent der förderfähigen Kosten gibt es weiterhin für den Einbau einer klimafreundlichen Heizung, unabhängig von Einkommen und zusätzlichen Boni. Daran hat die Reform nichts geändert.
Der Zeitpunkt spielt eine größere Rolle als bisher. Der Klima-Geschwindigkeitsbonus für den Austausch alter fossiler Heizungen sinkt schrittweise und läuft Mitte 2028 komplett aus. Ab Februar 2027 gehen zusätzlich die maximal förderfähigen Kosten halbjährlich zurück.
Familien und Haushalte mit geringerem Einkommen profitieren stärker. Der Einkommensbonus ist jetzt dreistufig gestaffelt. Ein neuer Familienzuschlag hebt zudem die Einkommensgrenzen an, sobald mindestens ein Kind im Haushalt lebt. Je nach Einkommen sind so bis zu 80 Prozent Förderung erreichbar.
Was das konkret bedeutet
Ein Heizungstausch braucht Vorlauf. Beratung, die Suche nach einem passenden Fachbetrieb und die Antragstellung, die immer vor Beginn der Maßnahme erfolgen muss, nehmen Zeit in Anspruch. Wer die aktuell noch höheren Fördersätze nutzen möchte, sollte das Thema also jetzt angehen und nicht erst im nächsten Jahr.
In unseren Energiesparzentren beraten wir Sie zu den passenden Heizsystemen und helfen Ihnen bei der Suche nach einem Fachhandwerksbetrieb. Informieren Sie sich jetzt schon online über alle Fördermöglichkeiten oder lesen Sie den Informations-Flyer.